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Die Werkfeuerwehr Alunorf.

Die Werkfeuerwehr Alunorf

 

Zum Werk AluNorf

 

Alunorf ist das größte  Aluminiumwalz- und Schmelzwerk der Welt. Mit seinen 2.200 Mitarbeitern ist Alunorf auch der größte Arbeitgeber in Neuss. Im Schmelzwerk werden in 13 Schmelz- und Gießanlagen 1.000.000 Tonnen Flüssigmetall in Walzbaren gegossen. Diese werden an zwei Warmstraßen (Kapazität für 1,75 Millionen Tonnen im Jahr) sowie an fünf Kaltwalzen zu Bändern verarbeitet. Die Bänder (warm- und kaltgewalzte) werden von den beiden Gesellschaftern, Hydro Aluminium Rolled Products GmbH und Novelis Europe weiter verarbeitet. Aus ihnen entstehen
Dosen und andere Verpackungen, Fahrwerk- oder Strukturteile, z.B. für die Automobilindustrie und den Schiffsbau sowie Lithographie Druckplatten. Das Werksgelände von Alunorf umfasst 577.000 m² (ca.60 Fußballfelder). Davon sind 285.000m² bebaut, 212.000 m² werden für Straßen und Gleise genutzt.         

 

Zur Werkfeuerwehr AluNorf


Am 09. April 1968 kam es im Kaltwalzgerüst I zu einem Brand. Die installierte Löschanlage war damals nicht in der Lage, den Brand zu löschen. Erst durch den Einsatz der Feuerwehr Neuss konnte der Brand schließlich gelöscht werden. Es entstand damals ein enormer Schaden an der Anlage. Nach dem Brand wurde die Betriebsfeuerwehr gegründet, welche im Jahr 1981 als Werkfeuerwehr durch die Bezirksregierung anerkannt wurde. Durch die Anerkennung zu einer Werkfeuerwehr durften      
größere Hallen und Anlagen auf dem Firmengelände gebaut werden.

 

 

Die Werkfeuerwehr Alunorf verfügt zurzeit über 25 hauptamtliche Kameraden, welche 365 Tage im Jahr für die Sicherheit im Werk zur Verfügung stehen. Die Kameraden arbeiten im Drei-Schicht-System (Früh-Spät-Nacht). Insgesamt versehen fünf hauptamtliche Kameraden (Wachstärke 1/5) pro Schicht ihren Dienst bei der Werkfeuerwehr. Zu den 25 hauptamtlichen Kameraden kommen noch 22 nebenberufliche Feuerwehrangehörige, welche bei Einsätzen zur Verstärkung nachrücken. Pro Jahr rückt die Werkfeuerwehr zu mehr als 200 Einsätzen aus. Davon: 

 

  • 13% Gefahrguteinsätze     
  • 13% Technische     
  • Hilfeleistungen          
  • 30% Gerüstbrände          
  • 25% Erste-Hilfe    
  • 19% sonstige Brände  

 

Die Werkfeuerwehr muss innerhalb von 4 Minuten nach der Alarmierung mit einer Gruppe (neun Feuerwehrkameraden) an der Einsatzstelle eingetroffen sein (ein Gruppenführer und acht  weitere Feuerwehrangehörige, die sich aus haupt- und nebenberuflichen Kräften zusammensetzten). Diese bilden den Erstangriff der Werkfeuerwehr. Bei größeren oder länger andauernden Einsätzen können noch dienstfreie Kräfte alarmiert werden. Diese besetzen die verwaiste Wache oder unterstützen die Kameraden an der Einsatzstelle.   

 

Die Zentrale der Werkfeuerwehr   
                                                                            
                                                                            
Das Herzstück der Werkfeuerwehr Alunorf bildet die 24 Stunden besetzte Zentrale im Wachgebäude. Hier sind alle  Gefahren- und Brandmeldeanlagen  sowie der Notruf im Werk aufgeschaltet. Von der Zentrale aus wird der gesamte Einsatz koordiniert.         

 

Weitere Aufgabenbereiche der Werkfeuerwehr                    
                                                                            
                                                                            
Insgesamt werden monatlich 250 Brandwachen und 50 Gasmessungen von den Kameraden der Werkfeuerwehr durchgeführt. Diese sind bei Wartungs- oder Reparaturarbeiten erforderlich.  
Hinzu kommen noch 250 Löschanlagen, welche verriegelt werden müssen, damit Arbeiten in
betroffenen Hallenbereichen durchgeführt werden können. Zusätzlich zu diesen Aufgaben    
werden 1.364 tragbare und 150 fahrbare Feuerlöscher durch die Kameraden geprüft. Hinzu kommen noch:                     

 

  • 5 x stationäre Kohlendioxid-Niederdruck-Löschanlagen mit 45.500 kg Löschmittel                
  • 14 x stationäre Kohlendioxid-Niederdruck-Löschanlagen mit 17.300 kg Löschmittel              
  • 1 x Inergen-Löschanlage mit 4.160 kg Löschmittel   
  • 11 x halbstationäre (d.h. nicht vollautomatische Löschanlagen)              
  • 74 x Sprinkleranlagen und Sprühflutanlagen           
  • 8 x Schaumlöschanlagen mit 31.000 ltr. Schaummittel   
  • 46 x Überflurhydranten     
  • 110 x Wandhydrantenschränke      
  • 43 x Brandmeldeanlagen mit 2.500 Branderkennungselementen   

 

 

diese müssen jährlich durch die Werkfeuerwehr geprüft werden. In der Atemschutzkammer werden jährlich 450 Atemschutzmasken und 200 Atemschutzgeräte überprüft.                       
                                                                                                                             


Die Einsatzfahrzeuge der Werkfeuerwehr Alunorf im Überblick

Florian Alunorf

01-KdoW-01

Leitungsdienst

Florian Alunorf

01-ELW1-01

Florian Alunorf

01-MZF-02

Florian Alunorf

01-HLF20-01

1.Abmarsch

Florian Alunorf

01-TM23-01

1.Abmarsch

Die TLK 23/12 der

Werkfeuerwehr Alunorf

im Betrieb

Florian Alunorf

01-SLF-01

Florian Alunorf

01-GWU-01

Gerätewagen-Umwelt

Florian Alunorf

01-TLF3000-01

Fahrzeug der nebenberuflichen Einsatzkräfte

Florian Alunorf

01-KTW-01

First-Responder

Gruppenfotos von den Einsatzfahrzeugen der Werkfeuerwehr Alunorf

Gruppenfotos von einzelnen Einsatzfahrzeugen der Werkfeuerwehr Alunorf

Gruppenfotos vom ELW-1 und GW-Umwelt der Werkfeuerwehr Alunorf im Oktober 2016

Die Anhänger der Werkfeuerwehr Alunorf im Überblick

FwA-Gefahrgut

NE-KC 793

FwA-Pla 250

NE-KC 793

FwA-Pla 250

NE-WW 125

FwA-Pla 250

ohne Kennzeichen

FwA-SWA

NE-WW 125

 

 

 

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